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Giebel
(Carassius auratus)

Der ursprünglich im asiatischen Raum beheimatete Fisch ist in großen Teilen Mittel- und Osteuropas anzutreffen. Er stellt keine größeren Ansprüche an Gewässer und Wasserqualität. Die Körperform ähnelt stark dem der Karausche. Seine Seiten sind aber silberglänzend. Darum wird der Giebel auch oft als Silberkarausche bezeichnet. Die Laichzeit liegt in den Monaten Mai bis Juli. Giebel ernähren sich von Insekten, Pflanzen und Plankton. Sie können eine Größe von 50cm erreichen(durchschnittlich 20-25).

Für den Angler spielt der Giebel keine besondere Rolle

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Graskarpfen
(Ctenopharyngodon idella)

Der Graskarpfen, auch Weißer Amur genannt, ist in den 60iger Jahren zur Bekämpfung von Wasserpflanzen nach Europa eingeführt worden. In China wird er seit dem 10. Jahrhundert gezüchtet. Der Graskarpfen gehört nicht zu den Karpfen, sondern zur Ordnung der Weißfische. Er hat einen lang gestreckten, mit großen Schuppen besetzten Körper und ein leicht unterständiges Maul. Sein Rücken ist dunkelgrün gefärbt, seine Seiten goldig hell und der Bauch ist weiß.  Er ist ein Schwarmfisch. Die Laichzeit des Graskarpfens liegt in den Monaten Mai und Juni. Seine Hauptnahrung besteht aus Wasserpflanzen und Algen. Der Graskarpfen kann eine Größe von 1,2m erreichen (durchschnittlich 50-70cm).

Fangmethoden: Grundangeln, Oberflächenangeln
Köder: Boilies, Schwimmbrot, Hartmais, Algen

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Gründling
(Gobio gobio)

Das Vorkommen des Gründlings erstreckt sich von Europa bis nach Mittel- und Südsibirien. Im Süden wird sein Verbreitungsgebiet durch die Alpen und Pyrenäen begrenzt. Er fehlt in Nordschweden und Norwegen. Gründlinge leben in Schwärmen hauptsächlich in den ruhigeren Zonen der Fließgewässer. Aber auch in stehenden Gewässern wie Seen und Teichen sind sie häufig anzutreffen. Als Grundfische besitzen sie ein unterständiges Maul an dem sich zwei Bartfäden befinden. Der Körper hat eine silbrige Färbung und ist mit dunklen Flecken entlang der Seite besetzt. Gründlinge laichen von April bis Juni. Ihre Nahrung besteht aus Kleinkrebsen, Würmern, Zuckmücken und Köcherfliegen. Grüdlinge können eine Größe von 20cm erreichen (durchschnittlich 10cm).

Für den Angler spielt der Gründling, außer vielleicht als Köderfisch, keine Rolle.

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Güster
(Abramis bjoerkna)

Die Güster ist in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas verbreitet. Sie lebt in langsam fließenden Gewässern der Brassenregion und ist auch in stehenden Gewässern wie Seen anzutreffen. Die Güster ist ein Schwarmfisch der sich vornehmlich am Grund aufhält. Sie ähnelt in ihrer Körperform stark der Brachse. Sie hat aber größere Augen und eine kürzere Afterflosse. Auch erreicht sie nicht die Größe der Brachse. Die Laichzeit der Güster erstreckt sich von Mai bis Ende Juni. Ihre Hauptnahrung besteht aus Würmern, Muscheln und Schnecken, gelegentlich auch aus Wasserpflanzen. Die Güster kann eine Größe von 50cm erreichen (durchschnittlich 20cm).

Fangmethoden: Posenangeln, Grundangeln
Köder: Mais, Made, Würmer, Teig

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